„Für NAWINIA-Kunden gibt es keine höhere Gewalt!“ Alexander Kuznetsov, stellvertretender Projektleiter im Hafen Wostotschnyj über seine ungewöhnlichen Erfahrungen bei der Beförderung eines geheimnisvollen Containers

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Unvorhersehbare Situationen im Bereich der Transport-Logistik-Dienstleistungen gehören zu Alltag und werden einen NAWINIA-Manager kaum überraschen. Ein gutes Beispiel ist die Geschichte eines ungewöhnlichen Erlebnisses, das Alexander Kuznetsov gemacht hat. Im Interview mit unserem Unternehmenskorrespondenten berichtet er davon.

Alexander, wie begann diese Geschichte?

Ein chinesisches Unternehmen wollte einen Container mit Muster-Kapseln für eine Präsentation zu einem Partner in Krasnojarsk verfrachten. Sie hatten bereits eine ungefähre Reiseroute erstellt, um den Termin einzuhalten, aber es lief nicht nach Plan. Die Suche nach einer Spedition, die bereit war, den Container mit den Kapseln zu befördern, zog sich in die Länge.

Was ist daran schwierig, einen einzigen Container zu befördern?

Nach Angaben des Kunden, war der Transport nur eines Containers für die Speditionen unrentabel. Entweder sagten sie sofort ab, oder sie nannten einen unverhältnismäßig hohen Preis. Das Unternehmen wandte sich sogar an Taxifahrer, aber die verzichteten wegen der weiten Entfernung auf den Auftrag.

Keine angenehme Situation. Soweit ich weiß hat NAWINIA eine Lösung gefunden?

Ich hörte dem Kunden sehr aufmerksam zu und stellte mir vor, in seiner Haut zu stecken. Unvorhersehbare Situationen passieren allen, in unserem Bereich ist das normal. Natürlich lag diese Aufgabe außerhalb unseres standardmäßigen Dienstleistungsspektrums. Aber für mich ist das kein Anlass für eine Absage. Wir besprachen es mit Kollegen und beschlossen, für den Kunden ein paar Überstunden zu machen.

Und wie bewältigten Sie die Aufgabe unter solchen Bedingungen?

Ziemlich unkonventionell! Wie der Zufall spielte, hatte ich am nächsten Tag arbeitsfrei. Ich stand früh auf, ließ meinen Wagen an, stellte meinen Lieblingssender ein, belud den Wagen mit dem Container, setzte mich hinters Steuer und fuhr die Ladung selbst. Für NAWINIA-Kunden gibt es keine höhere Gewalt. Insgesamt war es ein „Spaziergang“ von 150 km bis zum Bahnhof. Dort wurde der Container verladen und ging direkt auf die Reise nach Krasnojarsk. Für eine solche Entfernung fordert ein Taxifahrer vom Kunden 10.000 Rubel, die er mir auch bezahlen wollten. Aber ich habe mich mit meinen Kollegen abgesprochen und entschieden, dass wir das Geld nicht nehmen.

Dann hat NAWINIA im Endeffekt die Fahrt gesponsert?

Nein, gesponsert, das muss man anders sehen. Hier steht nicht Geld und die Größe von Lieferungen im Vordergrund. In der Situation mit der Container-Zustellung geht es einfach nur um Aufmerksamkeit und zwischenmenschliche Hilfe. Ja, es war eine lange Fahrt. Aber es hat mir auch Spaß gemacht.  Es war eine echte Aktion! Manchmal muss man sich solche Späße erlauben, damit die Menschen nicht vergessen, dass sie Menschen sind.

Wie ging es mit der Ladung nach ihrer Fahrt weiter?

Nach Aussage des Kunden lief alles bestens – der Container kam gut in Krasnojarsk an und sie konnten mit der „visuellen Unterstützung“ präsentieren. Und wir haben einen wertvollen Partner gewonnen, mit dem wir bis heute gute Geschäftsbeziehungen pflegen.

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