NAWINIA sieht Perspektiven in der Zusammenarbeit mit der Türkei

%d0%bb%d1%8e%d0%b4%d0%bc%d0%b8%d0%bb%d0%b0-%d1%88%d1%83%d0%bc%d0%b0%d1%85%d0%b5-%d0%b2-%d1%81%d1%82%d0%b0%d0%bc%d0%b1%d1%83%d0%bb%d0%b5Mitarbeiter des Berliner Büros von NAWINIA waren auf der Intermob 2016, der größten, internationalen Messe für Möbelherstellung, Maschinen, Forstprodukte und Holztechnologie zu Besuch. Sie fand Mitte Oktober im Kongress- und Ausstellungszentrum Tuyab in Istanbul statt – gemeinsam mit der 29. Internationalen Ausstellung für Holzhandwerk, Schneidewerkzeug und Handwerkzeuge.

Zu den Spezialgebieten des deutschen Büros zählt auch die Organisation von Transporten für High-Tech-Equipment der holzbearbeitenden Industrie. Die Nische ist klein und spezifisch, bietet aber eine großartige Gelegenheit für den Zutritt zum türkischen Markt.

Im Nachgang der Entwicklungen im Bereich des Gebäudebaus gibt es Bewegungen bei der holverarbeitenden Industrie in der Türkei. Türkische Unternehmen investieren verstärkt in neue Anlagen für die Produktion von MDF-, Span-  und OSB-Platten. Das Equipment stammt größtenteils von deutschen Herstellern. Natürlich denken viele türkische Unternehmen auch darüber nach, in Russland zu investieren. Aber sie sind vorsichtig und warten noch ab“, berichtet die Geschäftsführerin von NAWINIA Deutschland, Liudmila Schumacher.

Nach Angaben der Vereinigung der türkischen Produzenten und Lieferanten von Holzbearbeitungsmaschinen (AIMSAD), wächst der Sektor Holzbearbeitung in der Türkei rapide. 2015 betrug der Anteil türkischer Unternehmen am europäischen Markt 4% bei über 213 Millionen Dollar Umsatz. Tendenz steigend. Bis zum Jahr 2025 ist ein Wachstum der Exporte und Importe auf 300 Millionen bzw. 150 Millionen Dollar zu erwarten.

Die Intermob ist eine internationale Messe der Möbelherstellung und Holzverarbeitung, die alljährlich in Istanbul stattfindet. In den Messehallen treffen sich Möbelhersteller, Bauingenieure und Holzarbeiter aus Dutzenden von Ländern in Europa, Asien und Nordamerika.

“Events wie die Intermob ermöglichen es uns, neue Kontakte zu knüpfen und uns mit potenziellen Partnern zu vernetzen. Heute haben wir eine vorläufige Vereinbarung mit einem türkischen Unternehmen mit Produktionsstätten in Europa abgeschlossen, in der es um die Mitwirkung unseres Unternehmens bei einem Projekt auf russischem Boden geht. Aufgrund der politischen Situation war das Projekt bisher auf Eis gelegen, aber vielleicht können die Investition und der Bau der Anlagen nun 2018 beginnen. Wir freuen uns darauf, weil wir bereits jede Menge Erfahrung in diesem Bereich haben und dem Unternehmen erprobte Lösungen bieten können. Trotzdem können wir hier nur von einer Aussicht auf Zusammenarbeit reden“, fasst Liudmila Schumacher zusammen.

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